AEQUORA –
contemporary jazz soundscapes
Aequora ist das neue, kammermusikalische Jazz-Quartett um die Komponistin und Pianistin Brigitte Angerhausen.
In einem organischen Spannungsfeld zwischen klarer komponierter Struktur und freier Improvisation entfaltet das Ensemble einen eigenständigen Klangkosmos – geprägt von lyrischem Jazz sowie klassischer Musik, Rhythmen jenseits des Viervierteltakts, Mehrstimmigkeit, freien Klangflächen und spontanen Dialogen.
Die Musik von Aequora ist fließend und kraftvoll zugleich, variiert zwischen filmischen Stimmungen von spannungsgeladen bis extrem sanft und zart hin zu weiten Klanglandschaften. Sie spürt Resonanzen des gegenwärtigen Weltgeschehens ebenso nach wie Strömungen der Natur,
sucht nach Momenten, in denen Klang zu einer Form zwischenmenschlicher Verständigung wird.
Saxophon: Peter Dahm
Violoncello: Ulrike Zavelberg
Percussion: Till Menzer
Piano/Komposition: Brigitte Angerhausen

Konzerttermine ´26
18.4. Düsseldorf, 16 Uhr Residenz, Schlosspark
18.4. Düsseldorf 19 Uhr Residenz, Paulushaus
19.4. Düsseldorf, 17Uhr Residenz, Grafenberg
05.5. Spiekeroog, 20 Uhr Kursaal
07.5. Bremen, 20 Uhr Westend
09.5. Köln, 20 Uhr o-Ton
10.5. Hürth, Matinee 11 Uhr gelbe Villa
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h2BA – DUO Angerhausen | Bleck

Brigitte Angerhausen – Klavier | Holger Bleck – Bassklarinette
Das Duo h2BA entwickelt Musik im Spannungsfeld von Komposition und Improvisation. Im Zentrum steht nicht das Werk als feste Form, sondern dessen Entstehung im Moment – als hörbarer Prozess zwischen
Struktur, Klang und Interaktion. Brigitte Angerhausen und Holger Bleck verfolgen einen Ansatz, in dem kompositorische Setzungen und offene Prozesse gleichwertig nebeneinanderstehen. Ausgangspunkte sind reduzierte Materialien sowie Bezugnahmen auf Motive oder Werke alter und neuer Musik: Intervalle, rhythmische Felder und klangliche Texturen, die im Spiel weiterentwickelt, verdichtet oder bewusst offengehalten werden.
Das aktuelle Programm „Time unfolding“ begreift Musik als eine hörbare Erfahrung. Die Stücke entwickeln sich nicht linear, sondern in Zuständen, Übergängen und Verdichtungen. Form ergibt sich aus der Wahrnehmung von Dauer, Veränderung und Stillstand.
Die klangliche Anlage des Duos nutzt die Nähe und Differenz von Klavier und Bassklarinette: mal unterstützen sich die beiden Instrumente in ihrer nuancenreichen Bandbreite und Dynamik, mal treten sie in einen
spannungsvollen Kontrast. Die dichten, mehrstimmigen Klangräume des Klaviers verbinden sich mit dem atemgetragenen, lebendigen Ton der Bassklarinette zu einem vielschichtigen Klangspektrum – von stark
reduzierten, leisen Passagen bis zu dichten, komplexen Strukturen.
Holger Bleck ist Bassklarinettist, Musikwissenschaftler und Kulturmanager. Er war als Intendant und Geschäftsführer internationaler Musik- und Opernprojekte tätig, darunter die Wiener Kammeroper und das
Musikfestival Carinthischer Sommer; zudem leitet er den Internationalen Belvedere Gesangswettbewerbs.
Diese Erfahrung prägt seine künstlerische Arbeit zwischen Konzeption, Komposition und Improvisation.
Kontakt: h2ba.info@gmail.com
© h2BA – Angerhausen | Bleck 2026